Frakturbehandlung

Wirbelkörperfrakturen gehören zu den möglichen Folgen einer Osteoporose – der Knochen ist porös und selbst ein minimaler Stress kann ihn brechen lassen. Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und damit ein großer Verlust von Lebensqualität sind die Folgen. Wenn Schmerzmittel nicht mehr helfen, kann ein operativer Eingriff ein Ausweg sein.

Eine dieser Methoden ist die Radiofrequenz- Kyphoplastie

Ziel der Radiofrequenz-Kyphoplastie ist es, mit Hilfe von Knochenzement, wie er auch seit Jahrzehnten erfolgreich bei künstlichen Gelenken verwendet wird, den gebrochenen Wirbelkörper zu stabilisieren und wohlmöglich auch seine ursprüngliche Form wiederherzustellen. Da man den Bruch dadurch ruhig gestellt hat, wie durch einen inneren Gipsverband, sind auch in der Regel danach die Beschwerden vorbei.  Der Knochenzement wird während des Eingriffs durch eine nur wenige Millimeter schmale Kanüle in den gebrochenen Wirbelkörper eingebracht, wo er sich dann rasch verfestigt. Nun ist der Knochen gestärkt und geschützt. Zurück bleibt nur noch ein winziger Schnitt, der oftmals lediglich mit einem kleinen Pflaster versorgt werden muss. Damit ist der Eingriff auch schon beendet.

Sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt oder Ihre Ärztin auf diese Methode an. Ob dieses Verfahren für Sie optimal ist, wird Ihr behandelnder Arzt oder Ihre Ärztin ausführlich mit Ihnen erörtern.

Wir wünschen Ihnen in jedem Fall gute Besserung.

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich bitte für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

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